Eva Kot'átková

Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images

2014

  • Eva Kot'átková, Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images, 2014

    Bücher, Drucke, Collagen auf Regalen; Installation at Deutsche Telekom, Berlin

    Dimensionen variabel

  • Eva Kot'átková, Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images, 2014, Detail

    Bücher, Drucke, Collagen auf Regalen

    Dimensionen variabel

  • Eva Kot'átková, Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images, 2014, Detail

    Bücher, Drucke, Collagen auf Regalen

    Dimensionen variabel

  • Eva Kot'átková, Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images, 2014, Detail

    Bücher, Drucke, Collagen auf Regalen

    Dimensionen variabel

  • Eva Kot'átková, Psychological Theatre, Collection of Oskar, A Boy, Who Talks through Images, 2014, Detail

    Bücher, Drucke, Collagen auf Regalen

    Dimensionen variabel

Die große Installation von Eva Kotatkova in den vier Vitrinen der Hofeinfahrt des Hub :raum erzählt die fiktive Geschichte von vier Kindern und ihren unterschiedlichen Kommunikationsformen. Die Künstlerin nimmt in ihren Werken immer wieder Bezug auf soziale Umgangsformen, Erziehung, soziale Strukturen und den menschlichen Körper als Hülle, Gitterwerk oder Gefängnis. Es sind sowohl die inneren Zwänge und Befangenheit, denen sie in ihrem Werk nachspürt, als auch die äußeren Beschränkungen und Einengungen, wie sie Erziehung und Bildungssystem erzeugen.

Für ihre Arbeiten nützt sie oftmals antiquarische Bücher und verwendet die Illustrationen, Fotos und Skizzen. Dieses Material wird neu zusammengesetzt und mit Zeichnungen überlagert. Eine bestimmte Farbigkeit zieht sich durch ihr Werk, die Patina eines Antiquariats. Sie spielt mit diesem diffusen Eindruck des Verstaubten, mit dem leichten Grauen, das etwas Altes und Abgelegtes erwecken mag und bewegt sich in einer psychologischen Verfassung, die eine leichte Anmutung eines Unwohlseins, einer unangenehmen Beklemmung erzeugen kann.

Etwas scheint einer befreiten, unbeschwerten und humorvollen Umgangsweise Widerstand zu leisten. Ist es der Körper, der von der Erziehung und den Konventionen abgerichtet und zugerichtet wurde? Sind es die sozialen Gruppenzwänge der Gemeinschaft, die uns in ein Netzwerk von Regeln und starren Strukturen einbindet? Sind es wir selbst, die in unserem eigenen, psychischen und körperlichen Gefangensein nicht aus uns heraus geraten und eher wie mechanisch gesteuerte Puppen agieren?

Wie soll dann aber offene Kommunikation möglich sein? Wie soll ein Austausch von Gedanken, Gefühlen und Ahnungen gelingen, der nicht schon von vorneherein als Missverständnis angelegt ist?

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