Vom 1. Oktober 2026 bis zum 10. Januar 2027 zeigt die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT anlässlich des tschechischen Gastlandauftritts auf der Frankfurter Buchmesse die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland.
Anna Hulačová, die auf einem Bauernhof aufwuchs, schöpft ihre Kunst aus einer tiefen Verbundenheit mit Pflanzen und Tieren. Das Verhältnis von Mensch, Natur und Technologie erkundet die Künstlerin aus ökofeministischer Perspektive.
Die SCHIRN zeigt Skulpturen, Reliefs und Installationen, die zum großen Teil eigens für die Ausstellung entstanden. Der Titel der Schau bezieht sich auf die Figur der Abundantia, die in der römischen Mythologie für Wohlstand und Überfluss stand. Ihr Attribut, das Füllhorn, schüttet seinen Reichtum auf magische Weise aus, während die aufgewendeten Ressourcen, Mühen und die Arbeit, auf die sich Wohlstand stützt, unsichtbar bleiben.