Erinnerungen an die Zeit vor der Invasion treffen in Kateryna Lysovenkos Malerei auf die Realität des Krieges. Mit persönlichen und symbolischen Bildern untersucht sie, wie ein Krieg Menschen, Beziehungen und den Glauben an die Zukunft verändert.
Kateryna Lysovenko, 1989 geboren und in Odessa aufgewachsen, ist eine ukrainische Künstlerin mit Sitz in Wien. Ihre Malerei nimmt den Krieg Russlands gegen die Ukraine zum Ausgangspunkt und zeigt, wie die Erfahrungen des Krieges Menschen und Beziehungen über Generationen hinweg prägen. In ihren Werken begegnen Motive aus dem gegenwärtigen Krieg Erinnerungen an die Zeit vor der Invasion sowie Bezügen zur Kunstgeschichte, Mythologie und klassischen Malerei. Durch diese verschiedenen Ebenen untersucht sie, wie der Krieg Individuen und Gesellschaften weit über das eigentliche Schlachtfeld hinaus prägt.
2025 wurde Kateryna Lysovenko mit dem renommierten Münze Österreich Price für herausragende jüngere Künstler:innen ausgezeichnet. Ihre Werke wurden zudem im Rahmen der Biennale di Venezia gezeigt, und sie nimmt auch an der diesjährigen Manifesta teil. Die Ausstellung 'Allt är möjligtist' ist ihre bislang größte und zugleich ihre erste Einzelausstellung in Skandinavien.