Künstler*innen
Iveković, Sanja

Künstler*innen

Sanja Iveković

*1949 in Zagreb, Jugoslawien, jetzt Kroatien. Lebt und arbeitet in Zagreb.

Über Sanja Iveković

2011/2012 würdigte das Museum of Modern Art in New York das Werk der kroatischen Künstlerin Sanja Iveković und widmete ihr eine Retrospektive, die gut 4 Jahrzehnte ihrer Arbeit seit den späten 1968er Jahren umspannte. Ihre künstlerischen Aktivitäten und ihr Engagement für Frauenrechte und Freiheit spielten eine wichtige Rolle für die ‚New Art Practice’ (Nova Umjetnicka Praksa) als Gegenpol zur offiziellen Kunstpraxis in der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens.

In Deutschland ist wahrscheinlich vielen das blühende Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel in Erinnerung geblieben, das 2007 für die documenta 12 von ihr realisiert wurde und auf dem zwei Mal am Tag revolutionäre Lieder, gesungen von Frauenchören aus Kroatien und aus Afghanistan, über Lautsprecher abgespielt wurden. Die Künstlerin hatte die Hoffnung: "Jetzt, da die rote Farbe sich langsam über den Friedrichsplatz ergießt, habe ich die Hoffnung, dass er zum 'roten Quadrat' oder 'roten Platz' wird. – Vielleicht wird der Friedrichsplatz irgendwann zum Rosa-Luxemburg-Platz? – Es ist an der Zeit, dass die Stimmen der Frauen gehört werden."

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